Worauf Sie beim Mieten oder Kaufen eines Infomobils achten sollten: Zuverlässigkeit des Anbieters, Innenraumhöhe, Optik, Luftfederung und Planungsdaten.
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Eine Roadshow bringt Ihre Produkte und Leistungen dorthin, wo Ihre Kunden arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Sie müssen nicht auf Besucher warten, sondern fahren mit Ihrem eigenen Auftritt direkt vor ihre Tür. Ein Infomobil zu mieten ist dafür ein naheliegender Weg.
Sobald die Entscheidung gefallen ist, kommen die praktischen Fragen:
- Welches Fahrzeug nehmen wir?
- Wie groß muss es sein?
- Wer fährt es?
- Wie wird unsere Einrichtung eingebaut?
- Welche Fahrzeugmarke passt zu uns, und was kostet das Fahrzeug?
- Mieten oder kaufen?
Am Anfang kommen meist noch weitere Fragen dazu. Mit klar strukturierten Überlegungen und etwas Recherche finden Sie aber schnell das passende Fahrzeug und den richtigen Anbieter. Die folgenden Punkte helfen dabei.
Zuverlässigkeit an erster Stelle
Ein Roadshow-Mobil ist eine rollende Filiale und muss überall funktionieren. Lassen Sie sich vom Anbieter nachvollziehbar zeigen, wie viele Fahrzeuge dieser Bauart er bereits gebaut hat, bevor Sie ein Infomobil mieten oder kaufen.
Gute Hersteller von Infomobilen und Showtrucks haben meist mehrere Neufahrzeuge auf dem Hof stehen.
Wer das nicht vorweisen kann, ist vermutlich nicht gut im Geschäft. Prüfen Sie außerdem, ob Ihr künftiger Lieferant finanziell solide aufgestellt ist. Bei einer größeren Reklamation oder wenn ein Ersatzfahrzeug nötig wird, muss er dafür auch tatsächlich einstehen können.
Hoch und breit mit geraden Wänden
Damit sich die Einrichtung einfach montieren lässt, die Gestaltung voll zur Geltung kommt und sich Ihre Gäste wohlfühlen, achten Sie auf:
- möglichst viel Raumvolumen
- rundum gerade Wände
- mindestens 2,2 Meter Innenhöhe
Aber Vorsicht: Es wurde schon mehrfach versucht, den Innenraum einfach hoch genug zu bauen. Das Ergebnis war ein unförmiges Fahrzeug, das eher an einen Möbeltransporter erinnert.
Paketdienstoptik oder Business-Stil?
Für ein Infomobil, das mit Führerscheinklasse B gefahren werden soll, gibt es eine einfache Faustregel: Es transportiert Image, keine Päckchen. Deshalb muss es sich deutlich von der Masse der Paketdienstfahrzeuge abheben.
Das kostet mehr. Dafür bietet ein hochwertiges Marketing- und Präsentationsfahrzeug auch technisch mehr, zum Beispiel Wintertauglichkeit und Luftfederung für den schonenden Transport von Exponaten.
Apropos Exponate: Fragen Sie den Anbieter, ob er Ihnen 3D-Daten des Innenraums für Ihre eigene Planung liefern kann, im besten Fall sogar eine komplette Visualisierung des künftigen Innenausbaus. Anhand von Renderings können Sie sich Präsentations- und Gesprächsbereiche am besten vorstellen.
Kräftemessen bei Hausmessen und Events
Mit Messeständen ist es wie mit Autos: Wer hat den schönsten, wer den größten, wer fährt mit welcher Marke vor, nach welchem Fahrzeug dreht man sich um?
Für den Messestand auf Rädern gilt dasselbe. Wenn Großhändler zur Hausmesse einladen, zeigen die Anbieter der Branche, wie stark und wie innovativ sie sind, und das Publikum sieht es.
Das Kräftemessen findet auch über die Infomobile und Showtrucks der Anbieter statt. Dabei kommt es weniger auf die Größe an als darauf, ob Sie mit Ihrem fahrenden Messestand als graue Maus oder als Vorreiter wahrgenommen werden.
Machen Sie den Schnelltest mit dem Fahrzeug, das Sie in Betracht ziehen: Was sieht ein Passant auf den ersten Blick?
- ein Infomobil
- einen Lieferwagen oder Paketzusteller
- einen fahrenden Metzger
Nur die erste Antwort ist die richtige. Deshalb sollten Sie weder am Fahrzeugdesign noch am Innenausbau oder an der Beleuchtung sparen.





